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„Sei dankbar!“ … echt jetzt? ... und wofür?

  • Autorenbild: Erich Reithofer
    Erich Reithofer
  • 8. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Feb.


Wecker, Handy, Autoschlüssel versus Kaffeetasse, Croissant, Blume im warmen Sonnenlicht

Dafür, dass der Wecker mich aus dem Schlaf gerissen hat und ich wieder einen mühsamen Tag vor mir habe, dass jemand für seine Insta-Story viel mehr Likes bekommen hat als ich für meine, dass die Kassierin wieder unfreundlich zu mir war, dass mein Partner nicht achtsam ist, dass der Nachbar mich schon wieder nicht gegrüßt hat, dass das Essen im Restaurant nicht gut und sauteuer war oder dass mein Kollege mich schon wieder kritisiert hat – soll ich dankbar sein?

Zugegeben, das sind keine schönen Erfahrungen und sie können dir schnell Energie rauben. Wenn du wieder Boden unter den Füßen willst, brauchst du etwas, das dich innerlich stabilisiert. Es stellt sich die Frage: Was kann dir jetzt – mitten im Alltag – wieder Energie, Freude und Zufriedenheit geben?


Die überraschende Antwort ist: Dankbarkeit

Nicht als Realitätsflucht. Sondern als klarer Blick – trotz allem. Als innere Haltung, die dich wieder in Frieden mit dir selbst bringt – und damit zu mehr Ruhe, Freude und Kraft.

Und trotzdem: Wie bitte soll das gehen, wenn um mich herum gefühlt alles schief läuft? Trennung, Burnout, Jobverlust, schwere Krankheit, Schulden, Konkurrenz, Einsamkeit – und oben drauf eine Weltlage, die einfach nur noch müde macht.

Ja: All das gibt es. Und du darfst es auch so empfinden. Aber gleichzeitig gibt es auch etwas anderes: Etwas, das dich stärkt – im Kleinen wie im Großen – und das du viel zu schnell als selbstverständlich betrachtest, wenn dein Blick nur noch auf Mangel, Ärger und Ungerechtigkeit eingestellt ist.

Stell dir vor, du stehst auf und machst dir Frühstück. Du sitzt am Tisch. Vor dir eine Tasse duftender Kaffee. Vielleicht dein Lieblingsgebäck. Und durchs Fenster scheint die Sonne herein. Das ist nichts Großes – aber genau das macht es so wirksam: Du hast gerade drei Dinge gefunden, für die du dankbar sein kannst.

Wenn du dich in deinem Tag umsiehst, wirst du feststellen: Da gibt es ganz viele Dinge, für die du dankbar sein kannst. Die entscheidende Frage ist nicht, ob es gute Dinge gibt – sondern: nimmst du sie wahr? 

Dankbarkeit funktioniert nicht, weil sie Probleme wegzaubert – sondern weil sie deinen Fokus neu ausrichtet: weg von „Was fehlt, was nervt?“ hin zu „Was ist schon alles für mich da?“. Sie gibt dir wieder Boden unter den Füßen – und zwar ganz konkret:

  • Klarheit, weil du erkennst, wie dein Denken dein Leben beeinflußt.

  • Kraft, weil du merkst, wie reich das Leben dich bereits beschenkt.

  • Sinn, weil du wahrnimmst, dass duch diese Haltung dein Leben schöner wird.

Eine einfache Übung

  • Nimm dir abends 60 Sekunden Zeit

  • Frag dich: Was war heute gut und wofür kann ich trotz allem dankbar sein?

  • Finde 3 Dinge

  • Sag innerlich „Danke“ dafür (Wenn du willst: an das Leben, an Gott, an das Universum – was auch immer für dich passt.)

Wenn du das 21 Tage täglich machst, wirst du merken: Du wirst innerlich ruhiger. Du reagierst gelassener. Du siehst mehr von dem, was funktioniert und für dich alles da ist. Und ja – dein Umfeld wird darauf reagieren, weil du dich anders verhältst: ruhiger, offener, gelassener.

Am Ende ist es simpel – und herausfordernd zugleich: Dankbarkeit ist der Schlüssel für ein zufriedenes und glückliches Leben.  Nicht, weil sie die Welt verändert. Sondern weil sie dich verändert.

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